17 tückische Beziehungskiller: die Mach-das-bloß-nicht-Liste

17 tückische Beziehungskiller


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Beziehungskiller
Beziehungskiller


Beziehungskiller:
 offensichtliche und stille Mörder



Man muss 1000 Dinge tun, um Anerkennung zu bekommen, aber man muss nur einen Fehler machen, um nichts mehr wert zu sein.

Ähnlich mit Beziehungskillern.

Du kannst dich ständig um ihn und euch bemühen, an deiner Beziehung „arbeiten“, ihn mit Respekt und Liebe überschütten. 

1000 richtige Dinge tun.  

Sie können allerdings mit einer einzigen Tat ausgelöscht werden und eure Beziehung in einer heftigen Beziehungskrise oder Trennung enden lassen.

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Zum Beispiel, wenn einer von euch beiden untreu wird.

Während dieser Beziehungskiller sehr offensichtlich ist, da er eure Beziehung SOFORT zerstört, gibt es eine Reihe von toxischen Verhaltensmustern, die eure Beziehung wie Silent Killer befallen und nach und nach zersetzen. 

Das Gefährlichste an diesen stillen Beziehungskillern?

Die kleinen Mörder sind teilweise so fest in eurer Beziehungs-DNA verankert, dass ihr sie gar nicht mehr bemerkt. 

Eine sarkastische Bemerkung hier.

Eine kleine Notlüge da.

„Soll ja nur zu seinem besten dienen“, legst du es dir zu Recht?

Von Tag zu Tag werden diese Beziehungskiller größer. Lauter. Gefährlicher. 

Bis, dass der Tod eure Beziehung eines Tages einholt.

Du kannst entweder darauf hoffen, dass ich im Unrecht bin. 

Oder deine Beziehung reflektieren, diese Beziehungskiller identifizieren und nach und nach entfernen. Damit der schleichende Tod euch nicht überkommt.

Die tückischsten Beziehungskiller habe ich dir in diesem Artikel zusammengefasst.

17 tückische Beziehungskiller:
Die Mach-das-bloß-nicht-Liste

Beziehungskiller # 1: Finde den Schuldigen

Das absolute Lieblingsspiel vieler Paare: die Schuldfrage zu klären.

„Waaas? Das stimmt doch gar nicht. DU bist doch derjenige, der .... „

​„Hättest du nicht ..., dann wäre ich nicht ... .“ 

„Ich hab das doch nur gemacht, weil du nicht ...“

Warum es schädlich ist: Das Opfer zu spielen, sich rechtfertigen oder dem Partner die Schuld zuzuweisen spricht nur davon, dass du nicht in der Lage bist, Verantwortung zu übernehmen. Und das wiederum ist ein toxisches Verhaltensmuster

In einer Beziehung gibt es häufig keinen Schuldigen. In Mehrheit aller Fälle habt ihr es beide verbockt.

Das Schlimmste aber ist: Selbst, wenn ihr einen Schuldigen gefunden habt, welchen MEHRWERT hat das für euch beide?

Eine Win-Lose Situation (selbst, wenn du auf der Gewinner-Seite stehst) ist immer eine Lose-Lose Situation für euch als Paar.

Was du stattdessen tun kannst: Widerstehe dem Grundreflex, dich zu verteidigen. Wie? Indem du neugierig wirst und ihn nach den Motiven für seine Reaktion fragst. 

Das ist ein Win-Win für beide: Er fühlt sich verstanden und ernst genommen. Während du über ein besseres Verständnis für seine Reaktion verfügst.

Beziehungskiller # 2: Die kurzen Beine



Lügen haben kurze Beine, rennen aber schneller als die Wahrheit.

Einer der effektivsten Mittel, um eine gute Beziehung zu zerstören: Lügen.

Du fängst mit den kleinen Notlügen an. 

Alles ihm zu liebe. Ist doch klar. 

Ihn zu verletzen? Das könntest du niemals übers Herz bringen.

„Ach quatsch, Schatz. Ich liebe diese Jeans an dir.“, während du in Wirklichkeit darüber grübelst, in welche unauffindbare Ecke du sie in eurem Kleiderschrank versteckst.

Der Brunch mit den Kollegen wird schnell zum Brunch mit den „Kolleginnen“ umfunktioniert. 

Und der heiße Blickaustausch mit XYZ? Hoffentlich wird er den nicht mitbekommen haben...  

Bis man/Frau sich plötzlich unter den schmutzigen Bettlaken einer Affäre wiederfindet.

Warum es schädlich ist: Lügen, egal wie klein sie sind, haben nicht nur kurze Beine. Sie hören auch genau da auf, wo eine gute Beziehung anfängt: V-E-R-T-R-A-U-E-N. 

Zerstörst du das Vertrauen, ist die ganze Beziehung hin. Versprochen. 

Was du stattdessen tun kannst: Priorisiere Wahrheit über dem Komfort. Ja, es wird nicht immer leicht sein, ehrlich zu sein. Aber es ist der richtige Weg. Eins der wichtigsten Couple Goals, nach denen es sich zu streben lohnt.

Beziehungskiller # 3: Was mit Eifer sucht ...

... was Leiden schafft! 

Die Eifersucht. 

„Wie kannst du nur mit deinen Freunden ausgehen? Du weißt doch, wie schnell ich eifersüchtig werde. Mir wäre lieber, du meidest sie und bleibst bei mir.“

Andere beliebte Anzeichen: E-Mails checken und Handy kontrollieren.

Warum es schädlich ist: Es zeigt nicht nur, dass du deinem Partner nicht vertraust. „Warum eigentlich?“, denkt er sich.

Es lässt deinen Partner auch mit einem abscheulichen Gefühl zurück. Entweder als Lügner oder jemand, der seine Impulse nicht kontrollieren kann. Für einen guten Partner ist das ein Messerstich ins Herz.

Mit Konsequenz: Er distanziert sich.

Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche. 

Was du stattdessen tun kannst: Anstatt ihm Schuldgefühle für deine eigene Baustelle, deine Eifersucht, zu machen: Kümmere dich um diese Eifersucht. Damit sie euch nicht zerstört. 

Warum hegst du sie? Gibt er dir wirklich einen Grund? Häufig ist Eifersucht der Gefährte von Verlustangst oder mangelnder Selbstliebe. Alles Punkte, an denen du arbeiten kannst und solltest.

Mir hilft es in solchen Momenten, zu meinen Schattenseiten, in dem Fall Eifersucht, zu stehen und sie vor meinem Partner zu benennen.  

Wenn er merkt, dass ich Verantwortung dafür übernehme, anstatt ihm Vorwürfe zu machen, ist er viel eher bereit, mir entgegenzukommen und meine Sorgen zu nehmen.

Beziehungskiller # 4: Wo keine Achtung ...

... da regiert VER-ACHTUNG! 

Zur Respektlosigkeit zählen nicht nur Aktionen wie Beleidigungen, herablassende Blicke inkl. Augenrollen und hochgezogenen Augenbrauen, Ignoranz, den Partner bloßstellen, sarkastische Bemerkungen, sondern auch bereits den Partner nicht ausreden lassen. 

Warum es schädlich ist: Neben Vertrauen und Zuneigung, gibt es noch einen weiteren Eckstein für jede funktionierende Beziehung: R-E-S-P-E-K-T! 

Beziehungen, in denen der Respekt verloren geht und Verachtung Einzug findet, haben keine hohe Überlebensrate. 

Denn Verachtung signalisiert Abneigung, das Gegenteil von Zuneigung. 

Klar, dass das in einer Liebesbeziehung nicht funktionieren kann, oder? 

Was du stattdessen tun kannst: Wenn dein Partner in der verachtenden Rolle steckt, heißt für dich Grenzen setzen lernen

 Wenn du diejenige bist, die sarkastisch oder respektlos wird, wie wäre es, wenn du dir Lob und Anerkennung zur Gewohnheit machst?

Wie?

Zum Beispiel mit einem täglichen Lob. Machst du es lang genug, wird aus einer Aktion eine Gewohnheit.

Beziehungskiller # 5: Vergleiche

Beziehungskiller Vergleiche ziehen

Weißt du, womit sich die Punkte von davor super gut vermischen lassen, um eine gute Beziehung ein für alle Mal zu zerstören?

Vergleiche zu ziehen. 

  • Mit den Partnern deiner Freundinnen: Er kocht jeden Abend für sie. Du hast noch NIE etwas für mich gekocht.
  • Mit seinem früheren „ich“: Früher hast du mir jede 10 Minuten „ich liebe dich" ins Ohr geflüstert. Die Worte habe ich schon ewig nicht mehr von dir gehört.
  • Oh und das Schlimmste von allen: Mit deinen(m) Ex-Partner(n)!
    „Du bist kein bisschen besser als mein Ex. Alle Männer sind Schweine.“  

Schließlich wurde die Tatsache, dass Männer Schweine sind sogar von den Ärzten bestätigt. 

Warum es schädlich ist: Diese Reaktionen haben 0 % MEHRWERT. Aber 100 % WENIGER WERT. 

Und zwar, weniger Wert und Respekt für ihn.

Dein miserabler Versuch, ihn dazu zu motivieren, für dich zu kochen oder dir öfters „ich liebe dich“ zu sagen geht mit diesen vorwurfsvollen Phrasen und Vergleichen nur nach hinten los. Wenn du ihn dabei mit einem abscheulichen WENIGER WERT Gefühl zurücklässt, wird er es ERST RECHT nicht für dich tun.

Da er sonst deinen toxischen Vergleich auch noch belohnen würde.

Was du stattdessen tun kannst: Deine Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen OHNE Vorwürfe zu machen oder Vergleiche zu ziehen. Dann hat er nämlich die Chance, als Held aus dieser Situation rauszugehen. 

Weil er dich glücklich machen konnte. Was ihn mit Stolz und Glück erfüllt. Glaub mir, er wird sich mehr um dich bemühen.

Beziehungskiller # 6: „Die Rechnung bitte.“

 „Wenn ich für uns koche, spülst du das Geschirr.“

 „Wenn ich dir heute ein Kompliment mache, machst du mir morgen eins.“

Das Aufrechnen in einer Beziehung.  

Jedes liebevolle Wort und jede hilfreiche Tat werden dem Partner „in Rechnung gestellt“.

Manche mögen es für einen gesunden Ausgleich halten. Ich sage dazu: Toxisch

Warum es schädlich ist: Diese Art von Liebe ist an Bedingungen geknüpft. Nach dem Motto: Wie du mir, so ich dir. 

Wenn einer nicht die Rechnung zeitnah begleicht, entstehen Schulden, die schnell in Verbitterung enden können. Eine gefährliche Dynamik in einer Partnerschaft. 

Was du stattdessen tun kannst: Wenn du für euch kochst, dann tue es, weil du es SELBST WILLST OHNE die Erwartung, dass er das Geschirr abspült. Oder kommuniziere zumindest die Erwartung.

Beziehungskiller # 7: Spielchen und Tricks

Beziehungskiller Manipulation

Wenn es eine Sache gibt, die uns dysfunktionale Beziehungen gelehrt haben, dann das: einander zu manipulieren und emotionale Erpressung zu betreiben.

Dazu zählen: 

  • Schuldgefühle machen: „Wenn du mich lieben würdest, hättest du ...“
  • ​Subtile Kontrolle: „Wenn ich für ihn X und Y mache, kann er nicht anders als bei mir zu bleiben.“, denkst du dir?


Warum es schädlich ist: Die eigenen Bedürfnisse ständig auf Kosten des anderen mit Manipulation durchzuboxen ist KONTROLLE und purer Narzissmus.

Ihr braucht beide die Möglichkeit, euch öffnen zu können und das zu sagen/tun, was euch wichtig ist. Im Falle von Manipulation und Kontrolle tut ihr das, was der andere erwartet, um ihn nicht zu verletzen oder zu verlieren. 

Was du stattdessen tun kannst: Akzeptiere, dass dein Partner eigene Bedürfnisse hat.

Frage dich, ob du nicht zu viel von ihm verlangst. Und wenn du einen Wunsch hast, dann äußere ihn als Wunsch und nicht als Drohung oder Mitleidstour, die sein schlechtes Gewissen aktiviert.

Beziehungskiller # 8: Zu wenig tun

Es gibt eine Sache, die verletzender als Streit und jedes Beziehungsproblem ist: G-L-E-I-C-H-G-Ü-L-T-I-G-K-E-I-T. 

Ein paar Beispiele, die signalisieren „du bist mir egal“:

Warum es schädlich ist: Eine Beziehung ist keine Konstante. Sie verändert sich. Wenn eure Liebe nicht wächst, dann bleibt sie nicht konstant (!), sondern nimmt ab!

So entsteht emotionale Vernachlässigung.

Die Konsequenz: Der Partner fühlt sich nicht geliebt, wertgeschätzt und verstanden. Ich glaube, weiter brauch ich nicht auszuführen, warum das in einer Beziehung sehr gefährlich ist. 

Was du stattdessen tun kannst:

Da du dich hier auf meinem Block verirrt hast, vermute ich, dass nicht du diejenige bist, die die Beziehung schleifen lässt...

Wirst du von deinem Partner vernachlässigt, dann kommuniziere es ihm. Sage ihm, was dir fehlt und bespricht gemeinsam, wie ihr dem entgegenwirken möchtet. Mehr zu dem Thema "er gibt sich keine Mühe" findest du hier:

Beziehungskiller # 9: Zu viel tun

Der Gegenpol zur Gleichgültigkeit: Sich selbst für ihn und für die Beziehung aufopfern. 

Ich sag dazu: die Mutterrolle in Beziehung.

Eine Falle, in die wir Frauen gerne tappen. Wir tun. Tun. Und tun. 

Wir stellen unsere Bedürfnisse hinten an und gehen zu viele Kompromisse ein. In der Hoffnung, er würde uns noch mehr für unseren Fleiß mit seiner Liebe belohnen.

Aber das Gegenteil passiert. Er tut noch WENIGER FÜR UNS.

Warum es schädlich ist: Wir verlieren an Attraktivität in seinen Augen: 

Was aber schlimmer ist: Unser Selbstaufopferungsakt gibt Raum für viel Verbitterung und Groll, der uns den nächsten Punkt auf dieser Liste wie ein Profi meistern lässt. 

Was du stattdessen tun kannst: Werde dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst und ruhe dich von dem ganzen Tun aus. Sich selbst lieben zu lernen, ist mindestens genauso wichtig, wie die Fürsorge um deinen Partner.

Mehr Tipps bekommst du in diesen Artikeln:

Beziehungskiller # 10: Zu viel sagen

Es ist besser, allein in der Wüste zu leben, als sein Leben mit einer verärgerten und nörgelnden Frau zu verbringen.
Sprüche 21,19

Und mit "zu viel sagen" meine ich vor allem:

K-R-I-T-I-K. 

Keine konstruktive, sondern verallgemeinerte, die gerne von "NIE" und "IMMER" begleitet wird:

„Du hast SCHON WIEDER den Müll nicht rausgebracht. Wie oft muss ich es dir sagen?“ 

„Du hast NIE Zeit für mich. IMMER bist du unterwegs oder am Arbeiten.“  

Warum es schädlich ist: Weil ihn unsere Kritik NICHT motiviert, sondern in sein Schneckenhaus befördert. Er gibt sich noch weniger Mühe und distanziert sich

Was du stattdessen tun kannst: Fokussiere dich auf das Loben. Was magst du an ihm? Mache es dir zur Gewohnheit, ihn immer wieder zu loben. 

Das ist es, was unsere Männer inspiriert und motiviert, NOCH MEHR für uns zu tun.

Beziehungskiller # 11: Zu wenig sagen

Warum entsteht überhaupt so viel Kritik und Frust? 

Bingo!

Beziehungskiller wenig Kommunikation

Weil wir unsere Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche nicht kommunizieren. Wir erwarten, dass unser Partner uns diese von den Augen ablesen kann. 

Und wundern uns dann: Wie kann er nur ... 

Auch unsere Männer haben das Problem: Wenn sie sich mit Kritik oder Beziehungsproblemen überflutet fühlen, reagieren sie mit Schweigen und Distanz, anstatt den Dialog zu suchen.

Passiv-aggressives mit Schweigen strafen gehört übrigens auch dazu!

Warum es gefährlich ist: Es birgt viel Potenzial für Verbitterung und sorgt für Entfremdung.    

Was du stattdessen tun kannst: Den Mund aufmachen :-). Easy. Deine Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche äußern. Er kann und sollte deine Gedanken nicht lesen können. Das ist okay. Genauso sollte er aber auch bereit sein mit dir über seine Sorgen zu sprechen.

Wenn er dich ignoriert oder mit Schweigen straft, kann dir dieser Artikel weiterhelfen:

Beziehungskiller # 12: Maske auf

Beziehungskiller fehlende Verletzbarkeit

Glaubenssätze wie ...

„Du solltest bloß nicht alles von dir preisgeben. Er könnte es gegen dich verwenden."„Ein Mann darf keine Schwäche zeigen.“ „Ein starker Mann weint nicht.“ 

 ... ließen auch schon vor Corona nicht zu, dass wir unsere Maske voreinander ausziehen. 

Zu unseren Schwächen stehen? Nein. Es ist bequemer, die Maske aufzulassen. Den "perfekten" Anschein zu machen.

Warum es schädlich ist: Wir zeigen unserer wichtigsten Bezugsperson nicht unser wahres ich. Dadurch rauben wir uns und dem anderen die Chance, einander besser kennenzulernen und zu verstehen. 

Was du stattdessen kannst: Habe Mut zur Schwäche und Verletzbarkeit. Schwäche zeigen und Verletzbarkeit sind wahre Couple Goals für jedes Paar.

Geh jetzt zu meinem Artikel: Schattenseiten gemeinsam beleuchten und übe dich darin, den emotionalen Striptease hinzulegen.

Beziehungskiller # 13: Sich von der Welle treiben lassen

Dieser Punkt ist so einfach und bequem, was ihn nahezu genial macht. 

Viele Paare fließen in ihrem Beziehungs“flow“ mit. Lassen sich von ihm treiben. Denken am besten gar nicht nach... Warten auf die perfekte Welle, warten auf den perfekten Tag... oder wie ging der Song von Silbermond nochmal?

Beziehungskiller reaktiv sein

Am schlimmsten ist es, wenn erste Auseinandersetzungen und Beziehungsprobleme auftreten und du dazu neigst, sie zu ignorieren. In der Hoffnung, sie werden eines Tages von der perfekten Welle weggeschwemmt. 

Warum es schädlich ist: Dinge aufzuschieben und zu ignorieren, trägt nicht zur Lösung eurer Beziehungsprobleme bei. In den meisten Fällen verfestigen sie sich dann erst so richtig, bis ihr in einer heftigen Beziehungskrise landet und euch mit dem Tsunami „Gehen oder bleiben“ auseinandersetzen müsst. 

Was du stattdessen tun kannst: Sprecht die Dinge, die euch stören offen an. Habt den Mut, proaktiv durch die unbequemen Fragen und Gespräche zu navigieren, anstatt euch von der perfekten (oder nicht perfekten) Welle treiben zu lassen.

Reißt das Beziehungsruder an euch. Ihr seid Akteure, keine Zuschauer in eurer Beziehung. Verhaltet euch entsprechend!

BEZIEHUNGSKILLER # 14: ANGSTHASEN

Es gibt zwei Typen von Angsthasen:

  • Rechts: Die Verlustangsthasen, die von der Angst, den Partner zu verlieren, geplagt werden. Also klammern sie.
  • Links: Die Bindungsangsthasen, die von der Angst, vom Partner „erdrückt“ zu werden, geplagt werden. Also ziehen sie sich zurück.

Beide Typen sind auf ein unsicheres Bindungsverhalten, das wir im Kindesalter entwickeln, zurückzuführen. 

Warum es schädlich ist: Während die Verlustängstler immer stärker an ihrem Partner klammern, stoßen die Bindungsängstler ihre Partner immer weiter zurück. Für sie wird die Nähe zu viel.

Da beide auch noch ziemlich häufig aufeinandertreffen, beflügeln sie sich in ihrem toxischen Verhalten.  

Was du stattdessen tun kannst: Dich mit deinen Ängsten (ggfs. mit professioneller Hilfe) auseinandersetzen und von sicheren Bindungstypen lernen.

Wenn du zu den Verlustangsthasen gehörst, könnte dieser Artikel für dich interessant sein: 

Beziehungskiller # 15: „Liebe heißt, sich nie entschuldigen zu müssen.“

Ich weiß, wir wollen lieber an romantische Vorstellungen wie in dieser Szene glauben, anstatt der Realität ins Gesicht zu blicken.

ABER: NATÜRLICH SOLLTEST DU DICH ENTSCHULDIGEN. AUCH IN DER LIEBE. 

Partner, die sich nicht entschuldigen können, sind schwere Lebensgefährten.

Warum es schädlich ist: Jemand, der sich nie entschuldigt, übernimmt häufig nicht die Verantwortung für sein Vergehen. Das kann entweder auf Gleichgültigkeit hindeuten, oder überheblichem Stolz, eigene Fehler zu benennen. 

Beides erschwert eine glückliche Beziehung. Außerdem fällt es dem Gegenüber deutlich schwerer, zu verzeihen.

Was du stattdessen tun kannst: Lerne es, dich aufrichtig zu entschuldigen. Entschuldige dich lieber zweimal zu viel als einmal zu wenig.

Akzeptiere keine Rechtfertigungen wie „Ich war noch nie gut darin, mich zu entschuldigen“. Das ist vielleicht eine Erklärung. Aber keine akzeptable Ausrede. 

Beziehungskiller # 16: „Das kann ich einfach nicht verzeihen.“

Der Gegenpol zur Fähigkeit, sich zu entschuldigen: die Fähigkeit, einander zu verzeihen.

Jemand, der nicht verzeihen kann, Wochen, Monate und teilweise Jahre nachtragend ist, ist wirklich schwer zu händeln.

Warum es schädlich ist: Wenn einer in der Beziehung nicht vergeben kann, läuft der andere immer auf Eierschalen, sprich Unsicherheit. Er muss viel bedachter handeln, da sich Vergehen für lange Zeit verfestigen.

Was du stattdessen tun kannst: Wenn du diejenige bist, der nicht vergeben wird, sei dir bewusst, dass du mit deinem Partner sehr viel Vorsicht und Geduld aufbringen musst. Außerdem ist eine aufrichtige Entschuldigung unabdingbar.

Wie jemand, der nicht vergeben kann, lernt zu vergeben... Ehrlich gesagt, bin ich bei diesem Thema derzeit selbst überfragt.

Natürlich könnte ich jetzt etwas Schlaues aus dem Internet zitieren. Aber dann kann ich das auch lassen ... 

Wenn du mir dabei helfen kannst, diesen Teil zu vervollständigen, dann gerne im Kommentar oder als persönliche Nachricht an mich weiterleiten. Liebsten Dank für deine Hilfe. ❤️

Beziehungskiller # 17: Schengen 4 all!

Beziehungskiller ungesunde Grenzen

Manchmal wenden wir das Schengener Abkommen in unseren Beziehungen an. Frei nach dem Motto:

„Weg mit den Grenzen“. 

Beim Reisen kann das ganz hilfreich sein. Nein. Es ist ein T-R-A-U-M. 

In unseren Beziehungen? Ein A-L-P-T-R-A-U-M!

Sind wir nicht in der Lage, Grenzen zu setzen bzw. das Nein des anderen zu akzeptieren, verbreiten sich toxische Verhaltensmuster in unserer Beziehung schneller als Corona. 

Unfähigkeit „nein“ zu sagen:

Aus Angst, ihn zu verlieren, siehst du ihm zu, wie er dich ignoriert oder sogar blockiert. Zu euren Treffen nicht erscheint und anschließend behauptet, er wäre „aus Versehen“ eingeschlafen? Die letzten 3 Tage hintereinander? *ähem* *räusp*

Unfähigkeit „nein“ zu hören:

„Wie? Du möchtest mehr Zeit für dich alleine haben? Du hast Hobbys? Hobbys OHNE MICH? Ich dachte, du findest es auch schön, dass wir 24/7 miteinander kuscheln? Das macht mich aber traurig.“ (Das ist übrigens Punkt 7: Manipulation!)

Warum es schädlich ist: Wenn weder du noch er die Möglichkeit habt, ein „nein“ zu sagen bzw. zu hören, lässt ihr zu, dass sich Verbitterung in euch manifestiert. 

Euch wird damit die mächtigste Waffe genommen, dafür zu sorgen, dass alles Schlechte außerhalb der Beziehung bleibt und nur Gutes in die Beziehung Wege findet. 

Was du stattdessen tun kannst: Geh und lies meinen Artikel mit einer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung zu gesunden Grenzen:


SO, NUN ZU DIR:
WIe WIRST DU DIESE BEZIEHUNGSKILLER LOS 

Du bist die Liste durchgegangen und hast bei mehr als einem Punkt ein Häkchen setzen müssen? 

Keine Sorge.

Diese Beziehungskiller zu erkennen war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 

Wenn du dich überwältigt fühlst und nicht weißt, wie du das alles auf einmal ändern sollst, ein kleiner Tipp von mir:

Hör auf, das zu erwarten! 

Veränderung ist ein langer Prozess und keine Über-Nacht-Lösung. 

Arbeite an einem Punkt.  

Wenn du ihn gemeistert hast, wähle den nächsten. 

Nach und nach wirst du ein Schnellballsystem ins Rollen bringen, das euch in eurer Liebe zueinander nicht mehr aufhalten lässt.

Von Herz zu Herz

deine Kristina

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2 Kommentare

  • Isabell

    Der Artikel ist einfach klasse. Wirklich hilfreich und toll geschrieben.

    • Kristina

      Liebe Isabell,

      lieben Dank <3.

      Das freut mich riesig.

      Herzliche Grüße
      Kristina

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