5 Selbstfürsorge Fallen, die in Selbstsabotage enden

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Selbstfürsorge 

Fallen, die in Selbstsabotage enden
(und wie du sie geschickt umgehst)

Selbstfürsorge Selbstsabotage
Selbstfürsorge Selbstsabotage


Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.


Du betreibst keine Selbstfürsorge, sondern Selbstsabotage!


Ich las vor wenigen Tagen und fühlte mich ertappt. 

In dem Buchkapitel ging es um Selbstfürsorge, auch als Selbstsorge oder Selbstpflege bezeichnet. 

Die Autorin gab mir darin humorvoll zu verstehen, dass die Entscheidung, jetzt zu Ihrem Buch zu greifen kein Akt der Selbstfürsorge war.

Es war Selbstsabotage:

Ein Weg, sich meiner Verantwortung als Existenzgründerin zu entziehen und die Kundenakquise schleifen zu lassen.

Kurz gesagt: Aufschieberitis.

Da das, und jetzt kommen wir zur größten Ausrede der letzten beiden Jahre, aufgrund dem bösen C-Wort schwer ist, griff ich lieber zu einem Buch, das ich bereits beim Anblick des Covers und der Überschrift in einem Zug verschlungen habe. 

Während ich meiner Begierde, versehen mit dem Stempel „Selbstfürsorge“ nachging, ließ ich meine finanzielle Selbstfürsorge im Stich.

Was der Selbstfürsorge Hype #selfcare damit zu tun hat

Kennst du das?

Tappst du auch in diese Selbstfürsorge Fallen? 

Maskierst du schlechte Gewohnheiten unter dem Stichwort „Selbstfürsorge“?

Ob es das Aufschieben dringender Aufgaben, der leckere Muffin nach einem gefrusteten Arbeitstag, die vierte aufeinander folgende Sendung deiner Lieblingsserie auf Netflix oder die neue Designertasche by Chloé ist:  

Was, wenn dir diese Gewohnheiten schaden? 

Das betrifft auch Beziehungsfürsorge:

Anstatt sich im Alltag umeinander zu bemühen, kaufen wir uns die emotionale Bindung im Sommerurlaub oder durch überteuerte Geschenkideen ein. 

Und jammern, wenn die Rechnung nicht aufgegangen ist. 

Und weißt du was? 

Das ist kein Wunder! 

Der Hype um Selbstfürsorge, bekannt unter dem Hashtag #selfcare, weist mittlerweile einen größeren Inzidenzwert als Brasilien, die USA und Indien zusammen auf. 

Diesen rasanten Anstieg hat die Werbeindustrie für sich instrumentalisiert: Von 49 € Duftkerzen, über die Luxus-Spa-Behandlung bis hin zu *ultra-all-inclusive* Traumreisen in die Karibik: Selbstfürsorge garantiert! 

Zu einem schönen Preis. 

Versteht sich.

Daher lohnt es sich für dich (nicht nur finanziell), genauer hinzuschauen.

Hier sind typische Selbstfürsorge Fallen, in die wir alle hin und wieder tappen (auch ich): 

5 Wege wie du dich im Namen der Selbstfürsorge sabotierst

Selbstfürsorge oder Selbstsabotage

# 1: Von DHL versandte Selbstfürsorge

Ich häufe keinen materiellen Krimskrams an – mit einer Ausnahme: Kleidung. 

Obwohl ich mir vornehme, meine Onlineshopping-Aktivität einzuschränken, taucht der Postbote auf wundersame Weise doch mit sich türmenden Paketen vor meiner Haustür auf. 

Das luftige Boho-Sommerkleid, die eng geschnittene Jeans oder mein neues Tommy-Shirt, das ich seit Tagen nicht mehr ausziehen mag. 

(Jetzt komm mir bitte nicht mit dem Spruch, dass Duschen und frische Kleidung auch zur Selbstfürsorge zählt... ich weiß, ich weiß. :D)

An einigen Tagen rede ich mir ein, es wäre Selbstfürsorge. 

Denn ich fühle mich in jedem dieser Teile herrlich. Ganz abgesehen von der Qualität und dem angenehmen Stoff auf meiner Haut. Wenn das nicht Selbstfürsorge ist ...  

Was aber, wenn es schlichtweg Habgier ist? 

Inmitten einer Gründungsphase ist diese Habgier finanzielle Selbstsabotage, flüstert mir meine rationale Stimme im Hinterkopf.

Vielleicht geht es dir ähnlich?

 

Zur Selbstreflexion:

Aus welchem Anlass klingelt der Postbote bei dir? Wofür gibst du Unmengen an Geld aus, in der leisen Hoffnung, dich anschließend besser zu fühlen? 

Ist es die teure Reise in ein 5-Sterne-Spa? Die Designer-Deko, der du kaum noch Beachtung schenkst? Das Cabrio, das in der Garage verrostet? Oder die 150 € Frisur, von der du morgen nichts mehr merkst? 

(Oder geht es nur mir so mit Frisuren? Vielleicht brauche ich nur einen neuen Friseur ...)

Mein Ziel ist nicht, den Konsum zu verteufeln. 

Schließlich gibt es viele Investitionen, die sich vielfach auszahlen können: 

Der gutbezahlte Coach, die regelmäßige Massage zur Entspannung oder meinetwegen auch die neue, schicke Frisur nach monatelangem Lockdown!

Hinterfrage dich, inwieweit diese Investition auf dein langfristiges Wohlbefinden einzahlt. 

Denn wirst du dir bewusst, was dich erfüllt und erdet, stellst du fest, dass 99 % dessen (z.B. Spaziergang in der Natur, ein bereicherndes Gespräch, Entspannungspausen, Wasser trinken, etc.) dich keine Euros kosten.

2: „Gönn dir! Du hast es dir verdient.“ 

Selbstfürsorge durch Konsum Selbstverwöhnung

Du darfst ...

Du hattest heute einen schlechten Tag. 

Wie auch die letzten 4 in Folge.

Du darfst nun Netflix als Belohnung bingen, die halbe Schokoladentafel verdrücken oder die Yogastunde ausfallen lassen, flüstert dir deine ausgelaugte Stimme zu.   

Ohne all dies grundsätzlich schlecht zu reden (ja, auch eine ausgelassene Yogastunde kann die richtige Medizin sein, wenn deine Kraftreserven völlig ausgeplündert sind!), möchte ich dich auf zwei Fehlkonstrukte in diesem Denken hinweisen:

a) Schlechtes mit Gutem belohnen

Gestern war ich mit meiner Mutter spazieren. # Selbstfürsorge 

Während sie mir von ihren Herausforderungen in Kasachstan berichtet, vom stundenlangem Anstehen für 1-2 Brot, Viehzucht, Haushalt (bei fehlender Wasch- und Spülmaschine!), Obst- und Gemüseanbau und parallel sich um die Kinder kümmern, wird mir bewusst, in welchen „Luxusproblemen“ wir heute schweben:

Die Zeit über die Selbstfürsorge oder Selbstliebe nachzusinnen? Für sie wäre damals allein dieser Gedanke absurd hoch 10. 

Und trotzdem leidet unsere Generation wie keine vor uns an Depression. 

Wie kann das sein?

Eine Ursache liegt darin, dass wir den Großteil unserer Energie in eine Arbeit stecken, in der wir keinen Sinn erkennen. Wir drehen uns in einem festgefahrenen 9-to-6 System und fühlen uns ausgelaugt, träge, gelangweilt oder gestresst.

Zur Belohnung klopfen wir uns brav auf die Schulter mit den Worten: „Fein gemacht. Gönn dir nun ein Leckerli. Du hast es dir verdient.“ 

Ob es die aufgebackene Pizza, der dritte Schokoladen-Snack oder der lang herbeigesehnte Urlaub ist, in dem wir innerhalb von einer Woche die Kraftreserven für das ganze Jahr auftanken wollen. 

Und unser Geld verpulvern, damit wir wieder einen Grund haben, noch mehr zu schuften und die Gehaltserhöhung anzustreben...

Am Ende schaden wir uns gleich doppelt.

Erkennst du dieses Paradox?

Wir spritzen uns den „guten“ Stoff, nachdem wir unsere Kraftreserven schonungslos ausgebeutet haben.

Wenn das nicht Selbstsabotage in reinster Form ist ...


Zur Selbstreflexion:

Vielleicht wäre Selbstfürsorge, dir einen Job zu suchen oder zu kreieren, der dich mit Sinnhaftigkeit, Freude und Zufriedenheit belohnt, anstatt dass du dich selbst für ihn belohnen musst?

Darüber hinaus bürden wir uns viel zu häufig Aufgaben auf, die wir, wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, nicht einsam stemmen müssen. 

Diese Fähigkeit beherrschen wir Frauen mit Bravour. 

Wir würden alle die Goldmedaille dafür ernten. Zumindest arbeiten wir so hart dafür.

Haushalt schmeißen, studieren, parallel arbeiten und die Karriere anstreben, uns liebevoll um den Partner kümmern, Freundschaften pflegen und die Kids von einem Verein in den nächsten fahren. 

Ach ja, und ehrenamtlich sind wir auch noch aktiv. 

Das Nachbarschaftsfest war übrigens auch aus unserer Initiative entsprungen. 

Und wenn wir nicht die Anerkennung für unser Bemühen ernten, wen wundert es, dass wir unseren Partner ankeifen? 

„Kannst du nicht auch mal was tun? Anstatt faul dem Sofa rumzuliegen?“ 

Oder uns mit Leckerli wie Schokolade aufpäppeln?


Zur Selbstreflexion:

Wäre es nicht viel mehr Selbstfürsorge (und Beziehungsfürsorge!), den Partner vorher um seine Unterstützung zu bitten, um gar nicht erst in das „ich bin frustriert und so alleingelassen“ Jammern zu geraten?

B) Gutes mit Schlechtem belohnen

Die zweite Variante der Selbstbelohnung maskiert unter dem Vorwand „Selbstfürsorge“, basiert auf der Idee, unseren Erfolg mit Schlechtem zu belohnen.

Nach einer sportlichen Woche gönnst du dir heute den mit feinster Zuckerglasur-übergossenen Donut mit der Aufschrift „Selbstfürsorge“. 

Es gibt sogar Diäten, die sich diesem Fehlkonstrukt in unserem Gehirn bedienen: sie bauen sogenannte Cheat Days ein. 

Manche sind echt abartig ... 

Ist es Selbstfürsorge? Oder Selbstbetrug?

Auch hier: Ich will weder eine Moralpredigt halten noch den Miesepeter spielen, aber könnten wir nicht zumindest unsere Denkstruktur hinter diesen Selbstfürsorge-Injektionen hinterfragen?


Zur Selbstreflexion:

Gibt es Wege, dich mit Gutem für deine Erfolge zu belohnen?

# 3: Die Flucht in die Karibik

Selbstfürsorge durch Verdrängung Selbstsabotage

Das letzte Jahr hat mir besonders gezeigt, wie wichtig unsere mentale Selbstfürsorge ist. 

Aus Hoffnungslosigkeit, bitterem Frust, persönlichen Niederlagen und meinem Wunsch heraus, endlich "normal" zu leben und zu verreisen, habe ich mich oft in Reisereportagen verloren. 

Sie wurden zu meiner Flucht in die Karibik.

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, oder?

Doch diese Fluchtgedanken fügten mir mit ihrem Fokus auf den aktuellen Mangel an Optionen mehr Schaden zu, als dass sie mein emotionales Wohl beflügelten. 

Fragen, die ich mir stattdessen hätte stellen können: 

  • Wie kann ich trotz Corona einen Alltag schaffen, der mich aufbaut? 
  • Welche Gedanken und Ängste zermalmen mich? 
  • Wie kann ich sie in positive Glaubenssätze wandeln? 
  • Welche Chancen bieten sich mir in meiner jetzigen Herausforderung?

Erkennst du dich in mir wieder?

In welche Realität flüchtest du?

Versuchst du aus einer kriselnden Beziehung im Namen der Selbstfürsorge zu entfliehen? Mit der Hoffnung, in der nächsten klappt es besser? Anstatt dich mit deinen/euren Baustellen zu befassen?

Oder im Gegenteil: Statt aus einer toxischen Beziehung endlich auszubrechen, verlierst du dich im märchenhaften Anfang eurer Liebe?

Hörst du dir traurige Liebeslieder an, obwohl du beschlossen hast, die Trennung zu verarbeiten? Diese mögen deinem Selbstmitleid im ersten Moment helfen, doch mittelfristig verhindern sie, dass dein verwundenes Herz verheilt und du nach vorne blickst.

Oder malst du dir den Traum in Weiß aus, obwohl ihr tief in einer Beziehungskrise steckt und eure Beziehungsprobleme sich monatelang wie dreckiges Geschirr in einer 6-Personen-Studentenbuden-Küche stapeln? 

Auch wenn dir eine gewisse Ablenkung helfen kann, kommst du nicht drumherum, hinter diese Fluchtgedanken zu blicken und emotionale Psychohygiene zu betreiben.

Zur Selbstreflexion:

Schau in dich selbst hinein und frage dich, was du wirklich fühlst. Wie geht es dir? Lerne es, dich selbst und deinen Schmerz zu umarmen, anstatt vor ihm zu flüchten.

Sonst kann die Flucht in die „Karibik“ (was immer diese für dich ist) schnell zum Fluch deiner Karibik werden.

Selbstfürsorge Zitat Dalai Lama
Selbstfürsorge lernen Selbstsabotage beenden Dalai Lama Zitat
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Was hältst du von einer Frühjahrsputz-Challenge, in der du den emotionalen Müll der letzten Monate ausmistest?

# 4: Das Morgen-Syndrom

Aufschieberitis, Prokrastination oder wie ich es gerne nenne: das Morgen-Syndrom. 

Mein Eingangsbeispiel mit dem Buch zur Selbstfürsorge war eine dieser raffinierten Methoden, aus „Selbstfürsorge“ Wichtiges schleifen zu lassen.


Zur Selbstreflexion:

Was schiebst du immer wieder auf? In welchen Situationen holt dich dein Gewissen ein und hält dir schonungslos den Spiegel entgegen?

Mit deinem Partner über Paartherapie zu sprechen? 

Dir deiner Verlustängste bewusst zu werden und aktiv Schritte zu unternehmen, um ihnen die Kontrolle über dich zu entreißen?

Einer der Gründe, warum uns diese „großen“ Herausforderungen hemmen, ist: Wir wissen nicht, wo wir starten können. 

Ich kenne es von mir selbst.

Wie ich es löse? 

Indem ich diese Elefantenaufgabe in viele kleine Mäuse zerlege, die ich nacheinander abarbeiten kann.

Ein Beispiel: Du streitest dich seit Monaten, gefrustet vom Lockdown und dem Aufeinanderhocken, mit deinem Partner. 

Wo kannst du starten, um euch aus dem nie endenden Streitkarussell zu befreien?

Zum Beispiel, indem du dir das Buch "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg * bestellst und die Übungen darin, im Idealfall mit deinem Partner, machst. 

Andere Mäuse können sein: 

  • Streitursachen identifizieren
  • besser zuhören
  • Bedürfnisse richtig kommunizieren lernen
  • sich um sich selbst gut kümmern

Vorsicht: Konsumfalle!

Wenn du dir das Buch bestellst, es neben deiner Nachttischlampe parkst, aber nichts davon anwendest, war es letztendlich pure Geldverschwendung. 

Kauf es dann nicht.

Sonst wäre es Punkt # 1. Der Konsum allein bewirkt keine Veränderung.

Die kostenfreie Alternative für den Start:
Melde dich dich hier an und ich schenk dir Meinen KommunikationsguidE.

# 5: Der Optimierungswahn

Die Aktivistin Madeleine Alizadeh, bekannt unter ihrem Influencernamen dariadaria, umschreibt in ihrem Bestseller „Starkes weiches Herz“ * diesen Perfektionismus-Wahn als „die Epidemie des 21. Jahrhunderts“. 

Uns reicht es nicht mehr, gute Leistung zu erbringen.

Nein. 

Wir wollen die Besten in allem sein. 

Dazugehören und doch höchst außergewöhnlich – das wollen wir alle sein.

Der durchtrainierte Körper, die tollste Mutter, die Mitarbeiterin des Jahres, die starke Frau, die perfekte Frisur, die Leiterin von XYZ ... 

Dabei merken wir nicht, wie sehr wir unsere Ressourcen dem Status und dem dauernden Selbstoptimierungsdrang zuliebe ausbeuten.

 

Zur Selbstreflexion, wenn Perfektionismus dein ständiger begleiter ist:

Was brauchst du wirklich, um Glück und Selbstzufriedenheit zu spüren? Welche Kompromisse gehst du ein, die dir nicht gut tun, nur um dem Ideal zu entsprechen?  Welche Stempel drückt dir die Gesellschaft auf? 

Erlaubst du es dir selbst, vor deinem Partner die Hüllen fallen zu lassen und zu deinen Schwächen zu stehen

Fragst du ihn um Hilfe, anstatt alles allein unter Kontrolle haben zu müssen? Um am Ende vom schlechten Gewissen geplagt zu werden, weil sich dein Frust darüber vor ihm nicht verstecken ließ? 

Vielleicht tappst du wie viele Frauen aus Fürsorglichkeit in die perfekt-inszenierte Mutterrollen-Falle?

Wenn du dich angesprochen fühlst: 

Sich selbst lieben Selbstfürsorge Zitat sich selbst retten

Sei nicht hart mit dir selbst, es gibt genug andere, die es mit dir sind. 

Falls du dich an einigen Stellen ertappt gefühlt hast, lade ich dich heute ein, deine Selbstfürsorge Maßnahmen auf ihre Qualität zu prüfen.

Dabei können dir diese Leitlinien helfen:


Wie Selbstfürsorge nie wieder in Selbstsabotage enden muss:

Selbstfürsorge lernen Anleitung Selbstsabotage beenden
  1. 1
    Sobald du zur Kreditkarte unter dem Label „Selbstfürsorge“ greifst, frage dich: Ist diese Investition gut angelegt?  
  2. 2
    Warum fühlst du dich ausgelaugt? Wofür willst du dich belohnen? Wie kannst du diese Aktivitäten aus deinem Leben eliminieren oder zumindest reduzieren?
  3. 3
    Welche Belohnung ist gut für dich, deine emotionale und mentale Auffassung, deinen Körper, deine Finanzen oder deine Beziehungen?
  4. 4
    Wovor läufst du weg? Welchen Schmerz versuchst du zu umgehen? In welche Realität flüchtest du und wirkt es sich langfristig positiv auf dein Wohlbefinden aus? (Spoiler: In der Regel nicht.)
  5. 5
    Welche Herausforderungen scheust du? Warum kosten sie dich Überwindung und wie kannst den Elefanten in kleine Mäuse zerlegen?
  6. 6
    Verwechselst du Perfektionismus mit Selbstfürsorge? Worin kannst du lockerer werden? Welche to-dos musst du dir nicht länger aufbürden? Welche Ziele kannst du gewissenhaft streichen?

Pass gut auf dich auf, meine Liebe.

von Herz zu Herz

deine Kristina


Hast du auch Angewohnheiten, mit denen du dich im Namen der Selbstfürsorge sabotierst? Verrate mir im Kommentarfeld 1-2 Beispiele aus deinem Selbstfürsorge | Selbstsabotage Repertoire.

Ich bin gespannt!


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6 Kommentare

  • Simone

    Schöne Impulse zum Nachdenken.

    Bei mir ist es Hermes, nicht DHL. 🙂 Gerade in Zeiten wie diesen ist der nächste Kauf nur einen Klick entfernt. Und die kostenlose Retoure macht es einem ja auch nicht leichter… :/

    Ich danke dir für die Impulse und deine offene, herzliche Art.

    Grüße
    Simone

    • Kristina

      Liebe Simone,

      dankeschön für das Kompliment.

      Ja 🙂 genauer gesagt, sind es bei mir Hermes und DHL in Abwechslung 😀

      Einen schönen Tag dir noch.

      Herzliche Grüße
      Kristina

  • dani

    Danke für deinen Eintrag. Ich sabortiere mich selbst indem ich ständig versuche den Wünschen meines Partners zu entsprechen, mich immer mehr anpasse als darauf zu vertrauen, dass ich auch mal nein sagen kann ohne mich schlecht zu fühlen. Ich möchte mehr auf meine Bedürfnisse hören. Und vor allem möchte ich stolz darauf sein, dass ich ich bin wie ich bin. So viel Kritik und so viel immer im Arbeiten für die Beziehung lässt mich ganz vergessen was ich eigentlich mal wollte, was mich glücklich macht. Vielen Dank.

    • Kristina

      Liebe Dani,

      gern geschehen.

      Grenzen setzen: gutes Thema! Danke für diese wertvolle Ergänzung!
      Oft trauen wir uns nicht, Grenzen zu setzen und denken, es würde der Beziehung schaden. Dabei ist es eine notwendige Fähigkeit in jeder guten Beziehung.

      Dann wird es Zeit, dir wieder bewusst zu werden, was du willst – vom Leben und von der Beziehung bzw. deinem Partner.
      Und es ihm entsprechend mitzuteilen.

      Ich wünsche dir viel Weisheit, Mut und Erfolg dabei.

      Liebe Grüße
      Kristina

  • Veronika

    Meine Selbstsabotage ist richtig gut als Selbstfürsorge getarnt! Es geht dabei vor allem um Schlaf, der mir als frischer Mutter mit einem Neugeborenen fehlt. Ständig sage ich mir, dass ich die Chance ergreifen muss und schlafen muss, sobald es geht – und das tu ich dann auch. Leider ist die Folge davon, dass nichts erledigt wird, während ich schlafe. Und somit ist Selbstsabotage vorprogrammiert… die To-Do-Liste ist lang, aber sie verschwindet unter meinem Kopfkissen und wächst am nächsten Tag um exakt die gleiche Länge! Es würde absolut reichen, eine Stunde weniger zu schlafen und diese effektiv zu nutzen, um tagsüber richtig glücklich zu sein!

    • Kristina

      Liebe Veronika,

      dankeschön, dass du deine Erfahrung hier teilst.

      Als Mutter alles unter einen Hut zu bekommen, stelle ich mir auch nicht einfach vor. Dein Fall klingt fast schon nach: Selbstfürsorge vs. Selbstfürsorge. Wärst du tagsüber wirklich glücklich und ausgeschlafen, wenn du die eine Stunde weniger Schlaf bekommst? Manchmal kann genau diese Stunde dafür sorgen, dass du kraftlos den ganzen Tag verbringst. So geht es mir manchmal.

      Vielleicht kannst du es mal ausprobieren, dann weißt du zumindest, ob du dich wirklich sabotierst oder einfach akzeptieren musst, dass du gerade nicht deine perfekte Leistung (Stichpunkt #5 : Optimierungswahn) erbringen kannst. Und das ist vollkommen in Ordnung.:-)

      Ganz liebe Grüße
      Kristina

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